Aktuelles
Bad Soden, 21. April 2005 - 1. Herren 9:6 gegen Kriftel
HABEMUS PUNKTE
Es war das erste Spiel unter der gesegneten Herrschaft von Benedikt XVI., der Fromme.
Durch die Niederlage von NiHö am Dienstag war der Klassenverbleib bei einem Sieg möglich.
Eine Bad Sodener Delegation, man nennt sie auch Dreifaltigkeit (weniger wegen ihrer Falten,
sondern weil es 3 waren), ging ins Konklave und heraus kam der Heilige Geist und verkündete
sogleich, wer Gutes tut, dem wird auch Gutes widerfahren. Nach den Erfahrungen am vergangenen
Spieltag in Breithardt, wo man sich gegen einen stark ersatzgeschwächten Gegner sehr schwer
tat, war dies auch bitter nötig.
Nach dem umkämpften 8:8 aus der Vorrunde, war allen Sodenern klar, heute konnte man 2 wichtige
Punkte gegen den Abstieg erkämpfen. Es begann mit einem Paukenschlag: Kriftels Nummer 2 sagte
per SMS 15 Minuten vor Spielbeginn ab (den Äußerungen seiner Mitspieler nach wird dies ein
höllisches Nachspiel haben). Das Spitzendoppel Feller/Merz siegte in gewohnter Manier und
brachte Bad Soden mit 1:0 in Führung. Im zweiten Doppel spielten sich Lozano und Kondoch immer
besser in die Partie und konnten nach gewonnenem dritten Satz das Spiel offen gestalten. Bei
dem Versuch einen lang platzierten Rückschlag mit aller Wucht zu überreisen, zuckte der Muskel
in Brunnhölzls Oberarm und hinterließ einen schmerzhaften Stich. Er versuchte weiter zu spielen,
musste aber aufhören und sich behandeln lassen.
3:0 nach den Doppeln, ein Auftakt nach Maß, auch wenn durch (un)glückliche Zustände begünstigt.
Im vorderen Paarkreuz gewann jeweils die Nummer 1. Im mittleren Paarkreuz gewann jeweils die
Nummer 4, einmal sportlich, einmal verletzungsbedingt. Im hinteren Paarkreuz gewann jeweils
die Nummer 5, einmal sportlich, einmal kampflos, durch Nichterscheinen. Als Merz sein Spiel
gegen Schäfer im fünften Satz gewonnen hatte, war das Spiel entschieden. Durch die Ausfälle in
der Krifteler Mannschaft, waren die 9 Punkte für Bad Soden gesichert.
Nach dem qualitativ hochwertigen Hinspiel verlief das Rückspiel für Bad Soden erfolgreicher.
Die Stimmung war aber durch die Umstände, durch die der Sieg zustande kam, nicht so
überschwänglich, wie man vermuten könnte. Nichtsdestotrotz war das ein Riesenschritt in Richtung
Klassenerhalt, der trotz quasi Totalausfall unserer Nummer 2 über die gesamte Saison, durch
den selbstlosen Einsatz der Spieler aus der 2. Mannschaft nun erreicht werden könnte. Auch
im letzten Spiel gegen Erbach (Hinspiel 7:9) wird Bad Soden alles daran setzen, weißen Rauch
zu produzieren.
Nummer 5 - Javier Lozano
Bad Soden, 15. April 2005 - 1. Herren 9:6 gegen Breithardt
Puuh, das ging noch einmal gut
Die lange Reise nach Breithard hat sich zumindest vom Ergebnis her gelohnt. Bei einem
für Sodener Verhältnisse klaren Sieg (9:6), sollte man aber nicht vergessen, dass der
Gegner deutlich ersatzgeschwächt an die Tische ging. Nach den Doppeln führte man zwar
2:1, die Nervosität auf Bad Sodener Seite war aber deutlich zu spüren. Dies galt vor
allem im 1. und 2. Paarkreuz, wo im ersten Durchgang nur Joachim sein Einzel gewann.
Das hintere Paarkreuz hingegen präsentierte sich souverän, so dass doch noch eine
5:4 Führung für Bad Soden heraussprang. Im zweiten Durchgang gewannen immerhin Frank
(mit Glück & Geschick) und Javier (mit taktischer Raffinesse) ihre Einzel. Da auf
Thorsten und Hartmut Verlass war (und wirklich niemand noch das Abschlussdoppel
sehen wollte) konnte man die Partie noch glücklich nach Hause schaukeln.
Nachdem man Souveränität und vor allem Kreativität an der Platte vermisst hatte,
zeigte man später im griechischen Restaurant doch noch ein erstaunliches Ausmass
dieser Fähigkeiten. Die Gaststätte bot neben einer fantastischen Grillplatte und
Metaxa (40 Jahre) auch einen bemerkenswerten Service (27 Jahre). Darüber hinaus
überraschte Hartmut (als Kenner des Griechischen) mit ungeahnten Sprachkenntnissen.
Frank stellte fest, dass ihm der Ruf seiner kulinarischen Kompetenz vorauseilt und
Thorsten ("der Schüchterne") wünschte sich ob der rhetorischen Kleinodien vergeblich
ein paar Kopfhörer. Auch mit der Pädagogennummer ließ sich dieses Mal leider nicht
punkten (oder doch?). Trotzdem präsentierten sich alle im Restaurant motivierter und
stärker als im vorangegangenen Match. Nun gilt es diese gezeigten Leistungen in das
nächste Spiel zu übertragen.
Nummer 4 - Joachim Hoeppener
Bad Soden, 12. März 2005 - 1. Herren 0:9 gegen Biebrich
Oweh, oweh
Dass ein Spiel 90 Minuten dauert heißt es ja. Zugegeben, das gilt für Fußball. Und dass das
im Tischtennis anders ist, weiß aber auch jeder. Zwei Stunden, Drei Stunden, dreieinhalb
Stunden, das ist die Regel, von wegen 90 Minuten.
Was aber die allererste Bad Sodener Tischtennisgarnitur an diesem Samstag auf die grünen
Tische zauberte, schlug alle Rekorde: 65 Minuten. Standesgemäß für einen designierten
Absteiger ohne vorderes Paarkreuz und entsprechender Chance, 0:9 die logische Folge.
Das längste an diesem Auswärtsauftritt bei freundlichen Gastgebern aus Biebrich waren
der Stau auf dem Hinweg und der Aufenthalt beim Griechen danach.
Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt:
Von nur fünf Bad Sodenern hatte keiner eine Chance. Die beiden (!) Doppel fügten sich ihrem
Schicksal, Joachim, Patrick, Javier und Ralf drohten per Satzgewinn, die nicht vorhandene
Chance trotzdem nutzen zu wollen. Erfolglos. Dem kurzen Aufbäumen folgte jeweils ein schnelles
Ende. Bezeichnend für die Schnelllebigkeit dieses Abends: Selbst der Wiesbadener Olympia-Grieche
verbesserte seine Bestzeit im Grillplaten-Servieren um Stunden - und prägte dabei ganz beiläufig
das Motto des Abends: Dabei sein ist alles. Selbst wenn es zum Glück nur 65 Minuten dauert.
Einzelkritik:
Merz: Als erster vor Ort. Als erster fertig. Beim Einspielen ganz gut. Brachte immerhin den
attraktivsten Fan mit.
Hoeppener: Verpasste in Funk und neuem Fernseher den Verkehrsfunk. Als zweiter
fertig. In zwei Sätzen ganz gut.
Lozano: Hörte auch nicht richtig hin. Ließ kurze Hoffnung auf einen Punkt aufkommen.
Im ersten Satz ganz gut.
Procher: Als zweiter vor Ort. Trotzdem vermutlich als Nummer 115 in der Rangliste.
Bei der Aufschlagswahl ganz gut.
Elsas: Als letzter vor Ort. Danke trotzdem. Als Ersatzmann noch am nahesten an
einem Sieg. Das sagt alles.
---: Gar nicht vor Ort. Bester Mann.
Nummer 6 - Thorsten Procher
Bad Soden, 24. Februar 2005 - 1. Herren 3:9 gegen Igstadt
Sehen so Absteiger aus?
Über dieses Spiel sollten wir schnell den Mantel der Nächstenliebe
decken. Das Duell gegen den Tabellennachbarn war entgegen aller Hoffnungen nur
30 Minuten lang spannend. Nach dem zwischenzeitlichen 2:2 (ein Doppel
Javier/Joachim, ein Einzel Frank) lief bei den Hausherren nicht mehr
viel. Lediglich Javier konnte danach noch gegen den Igstädter Ersatzmann
punkten. Die Hälfte der Mannschaft liess sich getrost als Totalausfall
bezeichnen, so dass dies wohl in jeder Hinsicht die schwächste Sodener
Leistung seit langem war. Um es etwas poetischer auszudrücken: Wer das
Feuer der Leidenschaft
suchte, fand gerade mal einen glimmenden Docht. Ein positiver Aspekt war
allerdings, dass Stefan einen Formanstieg demonstrieren konnte, auch
wenn es diesmal noch nicht gereicht hat. Alles in allem kann es nur
besser werden. Auf ein Neues!
Nummer 4 - Joachim Hoeppener
Bad Soden, 15. Februar 2005 - 1. Herren 8:8 gegen Niederhöchstadt
Abstiegsduell Pur
Abstiegsduell, Kellerduell oder Derby, dieses Spiel hatte viele Namen und noch mehr Gesichter.
Nach dem Verlauf der Hinrunde durchaus mit großen Chancen dem Klassenerhalt deutlich näher zu
kommen, fuhren die Sodener Jungs nach Niederhöchstadt. Der Beginn war konzentriert und
phasenweise durch gutes Tischtennis geprägt. Nach dem Zwischenstand von 4:3 aus Bad Sodener
Sicht, kam in einigen Begegnungen das Gefühl auf, es könnte noch mal deutlich knapper zugehen.
Joachim konnte gegen Frank Schwarz Noppe nicht durchziehen und Javier war gegen den vom Scheitel
bis zur Sohle durchtrainierten Amir Safainia zwei Punkte zu relaxt. Ob da Zigaretten und 60
Jahre Tischtennis geholfen hätten? Plötzlich wurde es laut in der Halle und leise im Sodener
Gemüt. Aus einer knappen Führung für die SG wurde eine entspannte Führung der Hausherren, die
bis zum 8:6 in ein völliges Verstummen aus der Kurstadt überging. Dank Jürgen, der gegen
Scheitel und Sohle stark zog und noch besser lief, durften die Könige des Schlussoppels
Frank und Patrick einen möglichen Punkt retten. Der war mehr als nur in Gefahr, zeigten doch
Beifuß/Lenz wo der Standtopspin einschlagen kann. Aus einem 2:0 und 8:4 Rückstand konnten
sich die Sodener mit Taktik und Spielverständnis lösen und ihrerseits im fünften Satz
mit 11:8 als Sieger von der Platte gehen. Der Kampf ist nach wie vor die beste Lösung gegen
Trainingsrückstand!! Das Ergebnis macht nicht glücklich und nicht satt, aber hoffentlich
hungrig....
Dafür war das Bier wie immer.....gut.
Nummer 2 - Patrick Merz
Bad Soden, 19. Februar 2005 - 1. Herren 3:9 gegen Burgholzhausen
Herrenabend
Die Ereignisse des Abends bedingen wohl zu recht eine Darstellung und anschließende
Interpretation meiner Wenigkeit. Dabei fing alles so "freundschaftlich" an. Traditionell
vergesslich und unwesentlich vespätet wurde diesmal von Patrick zu Beginn ein Mannschaftsbogen
gesucht und schließlich dank freundlichem Gegner in Empfang genommen. Die Spiele waren so
schnell geschrieben wie anschließend gespielt, wobei ich unsere Lichtblicke (Joachim/Javier
nur knapp geschlagen mit 2:3 im Doppel, Achim im Einzel in gewohnt überlegender Manier gegen
Abwehr und Hartmut souverän 3:1 in seinem unerwartet "einzigen" Einzel) nicht unberücksichtigt
lassen möchte. Feller und Merz hatten in ihren ersten Einzeln ein paar gute Chancen, doch es
reichte nicht annähernd zum Sieg. Und Lozano, gedanklich eher bei 24.00-4.00 als bei 21.00 Uhr,
sowie unser privat dozierender Skywalker Ralf ließen Ihren Gegnern spielerisch den Vortritt.
Im 2. Durchgang kam es zur Partie Feller vs. Schlicht und ein entspannter Abend nahm seinen
Lauf. Das Spiel recht ausgeglichen und von freundschaftlicher Atmosphäre getragen hinderte die
Mannschaftskameraden nicht, mit Beifallsbekundungen bzgl. eines Netzrollers die zu Sympathie
und Fairness neigenden Kontrahenten leicht zu irritieren und für einen kurzen Augenblick deren
Konzentration zu beeinträchtigen. Trotz dieses kleinen Zwischenfalls behielt Frank Feller dank
amitionierten Angriffsspiels die Oberhand und verzeichnete einen zu keiner Zeit gefährdeten 3:1
Sieg.
Ja, so war das... Und wieso sollte ich eigentlich Bericht schreiben? Ein wahrlicher Herrenabend
ging mit 3:9 zu Ende.
Und dann war da noch ein weiterer Herrenabend ...
und uns Freund Peterle, dessen Autismus es bis heute verhinderte, ihm Zugang zu einem Regelwerk
und Fairness zu verschaffen.
Nummer 1 - Frank Feller
Bad Soden, 28. Januar 2005 - 2. Herren 9:1 gegen Neuenhainer TTV
It's Derby Time
Bad Soden trat zum Derby in Neuenhain an. Etwas verwundert waren die
Bad Sodener schon, als Neuenhain mit einer komplett verjüngten
Mannschaft antratt. Das Doppel 1 mit Kondoch/Klatt hatte man damit auch
vollkommen aus dem Konzept gebracht, den sie verloren im fünften Satz. Anders
Zahn/Münker, die zwar viel Gegenwehr bekamen, sich am Ende aber dank
kleiner, abstehender Zipfel auf den Belägen durchsetzen konnten. Das Doppel
Mach/Suzuki konnte ebenfalls ihre Stärke zeigen zum 2:1 für Bad Soden.
Die vorher gut überlegte Zahnsche Taktik, zieh Topspin, ging in seinem
ersten Einzel nicht wirklich gut auf, da sein Gegner der Meinung war, er
müsse alles zurückbringen. Glücklicherweise konnte er sich am ende dann doch
noch durchsetzen. Da die Klattsche Vorhand nicht so häufig den Tisch berührte
versuchte er es mit der Rückhand und es stand 4:1. Hartmut Kondoch hatte
nur im Ersten Satz Mühe, da sein Gegner der Meinung war, das Hartmut bitte
keien schnellen Bälle spielen dürfte. Das muss man dann erst einmal verdauen.
Roland Münker brachte sein Spiel ebenso klar, wie Wolfgang Mach durch. Nur bei
Koichi war es wie immer knapp. Im Zweiten Durchgang ging dann die Taktik auf und
Bad Soden beendete das Spiel. Nach einem leckeren Essen war es dann Zeit fürs
Bettchen.
Bad Soden, 27. Januar 2005 - 1. Herren 2:9 gegen Oberjosbach
War da mehr drin?
Ohne die Nummern 1 und 4 trat Bad Soden in heimischer Halle gegen Oberjosbach
erstmals mit dem neuen Jugendtrainer Thomas Marshall und Wolfgang Mach an.
Die Punkte aus den Doppeln gingen, fast wie gewohnt, komplett an den Gegner.
Stefan Meingast zeigte in seinem ersten Einzel ein ansehnliches Spiel, musste
sich aber in vier Sätzen geschlagen geben. Patrick Merz konzentrierte sich
drei Sätze lang auf sein Spiel und gewann es dann schließlich auch souverän.
Javier Lozano brauchte dazu nur eineinhalb Sätze, da der Gegner nach
gewonnenen ersten Satz völlig unterging und nach 0:11 und 0:4 das Spiel
folgerichtig nicht mehr gewinnen konnte.
Thorsten Procher zeigte seine beste Leistung in diesem Jahr und brachte seinen
Gegner mit mutigen Schlägen und taktischen Finessen an den Rand einer
Niederlage. Dort ließ er ihn aber dann doch gewinnen.
Wolfgang Mach hatte die große Chance im zweiten Satz das Spiel wenden zu
können, doch es fehlten die berühmten Zentimeter und so ging dann auch der
dritte Satz an den Gegner. Thomas Marshall spielte mit einem Leihschläger so
gut es eben ging. Die Bewegungen sahen sehr geschmeidig aus, die Trefferquote
war allerdings so gering, dass der Gegner gewinnen musste.
Als die zwei ersten wieder an die Platte gingen, gewannen sie keinen Satz
mehr.
Mehr Sätze gab es dann nach dem Spiel, interne Sätze...
Nummer 5 - Javier Lozano
Bad Soden, 22. Januar 2005 - 1. Herren 9:5 gegen Lorchhausen
Lorchhausen ist eine Reise wert!
Am schönen Rhein gelegen, bietet Lorchhausen mehr als nur Spitzensport und
lauschige Weinberge. Auch die Gastronomie ist nicht zu verachten. Welches
Restaurant schafft es schon mit 5 Gerichten 6 Nationen seine Referenz zu
erweisen?
Zunächst aber zum sportlichen Teil. Mit ausreichender Unterstützung taktischer
(Thomas), medizinischer (Joachim) und hormoneller (Patrick) Natur hatte man
sich auf die Reise begeben. Für Sodener Verhältnisse handelte es sich dann
auch um einen souveränen Kantersieg - 9:5. Schon nach den Doppeln hatte man
geführt, nur Stefan und Thorsten verloren. Danach wurde der Vorsprung
kontinuierlich ausgebaut, so dass man nach der ersten Einzelserie mit 6:3
führte. Nach Franks 7:3 wurde es nochmal kurzfristig eng, da Stefan und
Patrick ihre Spiele abgaben. Joachim und Javier sorgten dann aber für den
Sieg, der danach ausgiebig in einem
indisch-italienisch-mexikanisch-deutsch-portugiesisch-spanischen Restaurant
gefeiert wurden. Die Bedienung glänzte mit Fachwissen ("Keine Ahnung ob
der Williams Christ mit Birne ist, den habe ich nicht eingeschenkt") und wir
lernten, dass man Ramazotti auch lauwarm dafür mit ohne Eis trinken kann und
dass man die Beschreibung "Vanilleeis mit Himbeeren" nicht zu wörtlich nehmen
sollte, falls es sich dann um eine himbeerähnliche Flüssigkeit in
Vanillematsch handelt. Neben dem Spiel wurden natürlich auch (sehr)
zwischenmenschliche Dinge diskutiert. Unser Neu-Asket Javier wurde kollektiv
auch von den Nichtrauchern in Versuchung geführt und Thorsten offenbarte
hervorragende Kontakte zu in Mannschaftskreisen sehr beliebten, einschlägigen
Schauspielerinnen. Bleibt festzuhalten: Wenn Lorchhausen nicht absteigt,
kommen wir gerne wieder.
Nummer 4 - Joachim Hoeppener
Bad Soden, 21. Januar 2005 - 2. Herren 9:2 gegen Spvgg. Hochhheim
Tabellenführer enthront
Die zweite Herrenmannschaft kam aus ganz Deutschland zum Spitzenspiel
in der 1. Kreisklasse angereist. Bad Soden konnte auch mit fast der Besten
Aufstellung glänzen. Nur Stefan Raabe fehlte, der aber von Wolfgang Mach
hervorrangend ersetzt wurde.
In der Doppeln gewann das Doppel 1 von bad Soden wie erwartet und auch
Zahn/Münker konnten sich in einem sehenswerten Spiel gegen das Doppel 1
von Hochheim im fünften Satz mit zwei eingeflogenen Noppentrümmer durch
Roland Münker durchsetzen. Elsas und Mach hatten beim Stande von 2:0 Sätzen und
8:2 Führung nur noch einen Gegner - sich selbst. Glücklicherweise konnte auch
der Dritte Satz in der Verlängerung gewonnen werden. Im Vorderen Paarkreuz
spielte Alexander Klatt groß auf und auch Jürgen Zahn zeigte was alles in seinem
Toppspin steckt. Beide gewannen jeweils in drei Sätzen zum 5:0 für Bad Soden.
In der Mitte war bei Ralf Elsas nach gewonnenem Zweiten Satz die Luft und das
Gefühl raus und brachte Hochheim den ersten Punkt. Hartmut Kondoch stellte
mit seinem klaren Sieg den alten Abstand wieder her, bevor Wolfgang Mach
nach sehr gutem Spiel im fünften Satz das Spiel sehr knapp abgeben musste.
Roland Münker dachte erst gar nicht dran, seinem Gegner Gelegenheit zu geben
selber ein paar Punkte zu machen. Es stand 7:2 für Bad Soden und das Vordere
Paarkreuz war wieder an der Reihe. Im Spitzeneinzel hatte Alexander Klatt zwar
viel Mühe, am Ende obsiegte der härtere der beiden Linkshänder-Topspins.
Jürgen Zahn beendete mit seinem Sieg das Spiel zum 9:2 für Bad Soden.
Bad Soden, 14. Januar 2005 - 1. Herren 2:9 gegen Schierstein
Im Westen nix ......na ja, lassen wir das
Ausgezeichnete Trainingsbedingungen bringen der ersten Sodener T
ischtennismannschaft offensichtlich erst in naher Zukunft den gewünschten
Erfolg. Gegen die sympathischen, wir machen es ihnen auch einfach uns zu
mögen, Schiersteiner, war alles so wie es immer war. Zwei Spiele gehen
immer, egal wer sie erzielt.....taktische Klugheit zahlt sich zwar
aus...aber was bringt die, wenn man sie nur bedingt umsetzen kann...?
Im olympischen Dorf wurde danach ausgelassen gehungert und gedarbt.....das
ist die richtige Art den Gegner auch für die nächste Runde bei Laune zu
halten........
Nummer 3 - Patrick Merz
Bad Soden, 13. Januar 2005 - 2. Herren 9:1 gegen Niederhofheim
Erster Sieg im neuen Jahr
Die 2. Herrenmannschaft tratt ohne Klatt, Raabe und Marschall gegen
Niederhofheim an. In der Hinrunde das Spiel noch am Grünen Tisch
verloren wollte die 2. Herrenmannschaft zeigen, das sie auch gewinnen
kann. Eindrucksvoll bewies Sie das in diesme Spiel. Nach den Doppeln,
stand es gleich 3:0. Im Vorderen Paarkreuz hatte Jürgen Zahn nur im
ersten Satz Mühe und auch Hartmut Kondoch konnte gegen die Nummer 1
von Niederhofheim überzeugen. Im Mittleren Paarkreuz ging es ebenfalls
recht schnell durch die klaren Siege von Ralf Elsas und Roland Münker.
Niederhofheim wollte sich aber nicht ganz kampflos der drohenden
Niederlage hingeben und so gewann zwar noch Wolfgang Mach sein Einzel zum
8:0 aber bei Koichi Suzuki sah es zu beginn des Spieles zwar sehr gut aus,
musste dieses jedoch abgeben. Also musste das Vordere Paarkreuz noch einmal
ran und da hatte Jürgen Zahn seine liebe Mühe mit seinem Gegner.
Im Endeffekt gewann er dieses Spiel zum 9:1 für Bad Soden.
So kann es weitergehen. Am Freitag folgt nun das Spitzenspiel. Der
Tabellenführer Hochheim empfängt die Männer der SG. Es geht um die
Meisterschaft.
Bad Soden, 12. Dezember 2004 - 2. Herren wird Kreispokalsieger
Der erste Titel in diesem Jahr
Die zweite Herrenmannschaft hat es geschafft. Sie sind am Wochenende
mit nur einem Spielverlust Kreispokalsieger geworden. Meinen
herzlichsten Glückwunsch an die Spieler Alexander Klatt,
Ralf Elsas, Stefan Raabe und Hartmut Kondoch.
Der weite Weg hin zu diesem Erfolg begann im November. In der ersten
Runde noch ein Freilos hatte die SG es im Achtelfinal mit der TSG
Ehlhalten zu tun. Für Bad Soden traten in diesem Spiel Alexander Klatt,
Ralf Elsas und Hartmut Kondoch an und gewannen dieses Spiel mit 4:0.
Im Viertelfinale hatte man es mit dem vermeintlich Stärksten Gegner,dem
Tabellenführer der eigenen Klasse, der Spvgg. Hochheim 6 zu tun. Wieder
waren es Klatt, Elsas und Kondoch, die klar das Spiel mit 4:0 gewannen.
Nach diesem Sieg war man nun für das Pokalendpsiel in Bremthal qualifiziert.
Im Halbfinale war nun der Tabellenführer der anderen Gruppe, die Spvgg.
Hochheim 5 an der Reihe. Und wieder konnten sich Bad Soden, die auf Ihren
etatmässigen Pokalspieler Hartmut Kondoch verzichten mussten, mit 4:0
durchsetzen. Erwähnenswert war das Einzel von Stefan Raabe, der mit
einer Spitzenleistung sein Einzel für sich entscheiden konnte. Im
abschließenden Doppel wurde die SG mit Klatt/Elsas das erste Mal an den
Rand einer Niederlage gebracht, konnten aber nach einem 1:2 Rückstand
das Spiel noch zu einem 3:2 Sieg drehen.
Im Endspiel hieß der Gegner dann TuS Hornau 2. Die TuS Hornau wurde
mit 4:1 besiegt und nur Stefan Raabe musste sein Einzel unglücklich im
fünften Satz abgeben. Ansonsten wurden die Einzel durch Alexander
Klatt und Ralf Elsas und das Doppel mit Klatt/Elsas jeweils klar
in drei Stätzen für Bad Soden entschieden. Nach dem Gewinn des
Kreispokals ist man nun qualifiziert für den Bezirkspokal. Mal sehen
was dort von dieser Mannschaft zu erwarten ist.
Bad Soden, 02. Dezember 2004 - 1. Herren 7:9 gegen Erbach
Alles für die Katz´
Es war ein lehrreicher Abend, in vieler Hinsicht, das Spiel drei gegen elf. Das Spiel
der im Aufstiegskampf gelangweilten Erbacher gegen die im Abstiegskampf gestrandeten Sodener.
Lehrreich für die Gäste aus Erbach, weil sie wohl nicht mit einem derart
knappen Sieg gerechnet hatten und schon gar nicht mit einem Thailänder, der um kurz
vor Mitternacht noch Vorspeisenplatten produziert.
Lehrreich für die Gastgeber aus Soden, weil sie feststellen durften, dass selbst gegen
eine der vorderen Mannschaft ein Punktgewinn und ein knappes Spiel möglich ist, und dass
deshalb selbst gegen eine Mannschaft aus dem Rheingau ein Derby entstehen kann.
Und lehrreich auch für Long, den Thailand-Wirt. Weil er zum ersten Mal im Training war.
Und weil er seinem Namen wieder mal alle Ehre machte, und feststellen musste, dass er ziemlich
long in seinem Restaurant verweilen muss, bis alle gegangen sind.
Dabei hatte alles wenig überraschend angefangen: Bad Soden lag im Doppel 1:2 hinten und
nach drei Niederlagen in Serie sah alles nach einem standesgemässen "Kommt-die-Katz-
zur-Maus-Erfolg" für Erbach aus. Die spielten munter auf, von Frustration wegen der
niedrigen Spielklasse zu diesem Zeitpunk keine Spur. Als dann aber die hinteren Sodener
Bretter ins Spiel eingriffen schien das auch die Gäste anzustecken. Spätestens
nachdem Hoeppener, Procher und Zahn zum 4:5 punkteten, musste Erbach eventuelle
Internet-Vorhersagen für das Spielergebnis korrigieren.
Feller war zum zweiten Einzel zwar ziemlich zeitig am Tisch, konnte einen weiteren Punktverlust
trotzdem aber ebenso wenig verhindern wie anschliessend Meingast und Merz.
Hoeppener, Procher und Zahn stellten anschliessend die sonst übliche
Ergebnis-Konstellation im Sodener Sextett mit weiteren Siegen vollends auf den Kopf und
nährten die späte und wenig erwartete Hoffnung auf ein Remis. Aus dem
Punktgewinn wurde aber noch vor Zahns zweiten Fünfsatzsieg des Abends nichts, weil
sich Feller/Merz der späten Stunde, diversen Schulterschmerzen und irgendwie auch
dem Gegner zum 7:9 in drei Sätzen beugen mussten.
Was bleibt ist ein nunmehr ein bisschen besseren Spielverhältnis und die simple
Erkenntnis: Ist die Katz aus dem Haus tanzt die Maus auf dem Tisch.
Die Einzelkritik:
Feller: Eine Minute vor Spielbeginn angetreten. Sollte nicht mit zwei Niederlagen
für den Rest der Saison abtreten.
Meingast: Erst zum zweiten Mal mit dem gewohnt orthodoxen Spiel angetreten.
Sollte mit dem kranken Fuß nicht wieder falsch auftreten, dann stellen sich Erfolge ein.
Merz: Ausnahmsweise im mittleren Paarkreuz angetreten. Sollte an bessere, alte
Zeiten anknüpfen, dann lässt sich seine Leistung ausnahmsweise vertreten.
Hoeppener: Mit Nervenstärke angetreten und mit zwei knappen Siegen vom Tisch
weg getreten. Könnte mit diversen Schlägen " und hier wiederholt sich
Tischtennis-Geschichte " im Fernsehen auftreten.
Procher: Ungewöhnlicherweise mit Vorhand und sogar ein bisschen Rückhand
angetreten. Wird er mit den zwei Siegen eine große Serie lostreten?
Zahn: Mit Liebe zum Fünfsatzsiegen nach Rückstand angetreten.
Liess bei unglücklichen Punktverlusten fürchten, er könnte den Gegner
in den Hintern treten.
Nummer 5 - Thorsten Procher
Bad Soden, 27. November 2004 - 1. Herren 8:8 gegen Kriftel
Verdienter Punkt in langem Spiel
Man beschäftigt sich ja schon eine Weile mit diesem Sport und
früher (bis 21) gingen die Spiele ja auch schon mal länger
aber das man an einem Samstag Nachmittag 3 Stunden und 45 Minuten
spielen muss, bis man den wohlverdienten Punkt mit nach Hause nehmen
kann, kommt nicht so häufig vor.
Bad Soden musste punkten um nicht komplett den Anschluss an das rettende
Ufer zu verlierenund setzte das erste Mal in dieser Saison seinen
Langzeitverletzten Stefan Meingast ein. Im Gegenzug trat Kriftel
ebenfalls in Ihrer bestmöglichen Besetzung an.
Zum Spiel selber - es war aufregend und ab und an auch ein wenig
emotional aber wie immer fair und sehr, sehr nett. Nach den Doppeln
lag Bad Soden mit 1:2 hinten, da nur Feller/Merz ihr Spiel gewinnen konnten.
Stefan verlor gegen Kriftels Nummer 1 und Frank konnte mit viel Mühe
und Glück das Spiel zum 2:3 rumreissen. In der Mitte war Patrick
chancenlos gegen Kriftels Noppenwand doch Joachim brachte Bad Soden wieder
heran. Das viel geschmähte Hintere Paarkreuz konnte am heutigen Tag
überzeugen und brachte Bad Soden zum ersten Mal in diesem Spiel mit
5:4 in Führung.
Leider war es dann auch schon aus mit der Bad Sodener
Herrlichkeit. Im Vorderen und Mittleren Paarkreuz war in Durchgang zwei nichts
mehr zu holen und so lag es an Javier und Jürgen die Chance auf einen
Punktgewinn aufrecht zu halten. Beide gewannen Ihre Spiele mit 3:1 und
Feller/Merz kamen zu einem weiteren Einsatz.
Nach fünf Sätzen war es dann soweit - Matchball, Sieg und einen
Punkt mit nach Hause genommen.
Fazit: Der Punkt war wichtig aber es ist noch nichts gewonnen. Wenn die
direkten Konkurrenten im Kampf um den Abstieg nicht mehr punkten, dann
besteht die Hoffnung im nächsten Jahr mit neuer Moral und
(hoffentlich keinen dicken Bäuchen) die benötigten Punkte
zu sammeln und die Klasse zu halten. Wir werden sehen...
Nummer 6 - Jürgen Zahn
Bad Soden, 11. November 2004 - 1. Herren 6:9 gegen Breithardt
Viele Zahlen aber zählbares gab es nicht
Wenn sechs Männer sechs Punkte holen und anschließend über
Serien-Sex reden, dann war mal wieder ein Tischtennisspiel angesagt.
Diesmal gegen Breithardt und in eigener Halle. Die Geschichte wiederholt
sich und so beschreibt der Chronist ein SGBS-Countdown:
Platz 10 reicht zum Klassenerhalt
9 Punkte reichen zum Sieg
Um 8 geht’s los
Bereits um 7 fängt es an zu kribbeln
6 Männer stehen bereit
5 davon tragen ein regelkonformes Trikot
4 gewinnen in den Doppeln
3 gewinnen in den Einzeln
2 setzen eine nicht positive Serie fort
1 Niederlage
0 Punkte
Und doch ist allen klar: keine Serie hält ewig und das nächste
Spiel ist immer das Einfachste, denn Platz zehn reicht zum Klassenerhalt
und neun Punkte reichen zum Sieg. Forstsetzung folgt...
Nummer 5 - Javier Lozano
Bad Soden, 05. November 2004 - 1. Herren 1:9 gegen Burgholzhausen
Schnell und schmerzlos
Am spannendsten und schwierigsten an dieser Begegnung waren wohl Anreise (wer kommt alles
zu spät oder verschläft) und Nachspiel (wer findet das Restaurant nicht und wer
hat das größte Schnitzel?). Das Spiel selbst ist leicht zusammengefasst: Der
Tabellenführer und Aufstiegsfavorit Burgholzhausen führte schnell 5:0, wobei
Javier/Joachim im Doppel und Frank im ersten Einzel durchaus Siegchancen hatten. Einige
studierten zu diesem Zeitpunkt bereits vor ihrem geistigen Auge die Speisekarte des
Restaurants "Brunnen" (nicht zu verwechseln mit dem legendären Sossenheimer -Brünnchen.)
Für den Bad Sodener Ehrenpunkt sorgte Joachim. Danach verbreitete sich die Ansicht, dass es
damit nun auch gut sei. Entsprechend waren die Spielverläufe. Alles in allem also ein
knappes 9:1! Wirklich dazugelernt wurde nach dem Spiel. Nämlich dass es im Leben manchmal
einfach schöner ist, rasiert zu sein. Und dass wenn einer spendierte Hosen anhat - er
wirklich Spendierhosen anhat!
Nummer 4 - Joachim Hoeppener
Bad Soden, 13. Oktober 2004 - 1. Herren 4:9 gegen Biebrich
Deutlicher als es war?
Sprachliche Höchstleistungen in unserem Forum und weniger Glück als
gegen Niederhöchstadt. Das ist die Bilanz einer Woche, die, hätten
unsere Freunde aus der Obststadt nicht wieder einmal famos den Patzer
rausgeholt, eigentlich recht versöhnlich hätte ausfallen können.
Nach drei Doppeln gegen die unnachahmlich fidele Truppe aus Wiesbaden mussten
wir einsehen, das Fortuna wohl nicht in der Halle zu sein schien. Zumindest
nicht auf Sodener Seite Hoeppener/Lozano mussten ebenso knapp ihre Spiel
abgeben, wie Procher/Zahn.
Stattdessen vereinigte sich das gesamte Glück, wollen wir es einfach
mal "des Tüchtigen" nennen, auf der Seite unserer Gäste. Dort vor
allem vereint in der Person des Erstbrettspielers, der es auch
außerordentlich häufig in Anspruch nahm. Zweimal 11:9 im 5.Satz gegen
Feller und Merz, das reicht für mindestens hundert Jahre Fegefeuer.
Insgesamt 4 Spiele konnten die Gäste im 5 Satz für sich entscheiden.
Zwei zuviel, um es spannend zu machen und drei zuviel, um die Hoffnung auf
eine erlebnisreiches Schlußdoppel zu wahren. Von eins bis drei kamen die
Punkte und die mittlerweile so erfolgsverwöhnten Herren Feller und
Merz zupfen ihre Punkte im Doppel zusammen. Was lernen wir aus dem Spiel?
Rollaufschläge sind nicht immer zum Schießen geeignet und man kann mit
Nase, Ohren und Tischtennisschläger erfolgreich Abwehr spielen.
Nummer 3 - Patrick Merz
Bad Soden, 11. Oktober 2004 - 1. Herren 9:7 gegen Niederhöchstadt
Festung Theodor-Heuss-Schule bleibt uneinnehmbar
Es grenzte schon an ein kleines Tischtennis-Wunder. Eines, wie seinerzeit in
Bern, kurz nach dem Krieg. Oder wie das vom Main, Teil 1, gegen
Kaiserslautern. Oder Teil 2, gegen Reutlingen. Oder wie Chang gegen Lendl
seinerzeit. Oder wie das durch Ottos Griechen vor ein paar Monaten: Die
Tischtennis-Spieler aus Bad Soden und Niederhöchstadt, würde sich
nur jemand um sie scheren, sie hätten Geschichte geschrieben gestern.
Leider weniger wegen ihrer sportlichen Heldentaten dieses Abends. Mehr wegen
ihrer bloßen Anwesenheit: Kaum zu glauben, dass nach diesem Terminchaos
tatsächlich alle zwölf Spieler am gleichen Tag und sogar mehr oder
weniger zur gleichen Zeit den Weg in die Halle gefunden haben.
Zugegeben, manche waren früher da als andere. Und zugegeben ebenfalls,
dass nicht alle auf Anhieb in der richtigen Halle waren. Aber es waren alle
da, als es zählte.
Und à propos ´als es zählte´: Da tat sich sowohl zwischen beiden
Mannschaften als auch innerhalb der Sodener Riege ein schier unglaubliches
Leistungsspektrum auf. Hoeppener/Lozano brachten früh das 2:0, nur
Zahn/Procher steuerten in den Doppeln gegen. Im ersten Durchgang Bad Soden
wie von Sinnen und nach Zahns Sieg gegen Safainia (o.ä.) mit 6:3 in
Führung. Feller und Merz zupften Schwarz und Lenz zum 8:3 nieder und
spätestens da ging im Geiste schon jeder Sodener die Bangkok-Speisekarte
durch. Doch dann kam die Erkenntnis, dass so viel Planungsaufwand und
derart erfolgreiche Terminabsprachen durchaus ein etwas spannenderes Spiel
verdienen. Zuerst setzte sie sich im mittleren Paarkreuz durch und hatte
dann auch blitzschnell das hintere Paarkreuz erreicht: 8-7. Auch Feller/Merz
mühten sich im Schlussdoppel um Spannung. Feller hatte dann aber
irgendwann völlig verfrüht im vierten Satz schon keine Lust mehr
und machte den letzten Punkt des Abends zum 9-7.
Die Einzelkritik
Feller: Zwischen Vorhand und Rückhand drei Schritte hinter dem Tisch auf
dem Boden festgetackert. Trotzdem überragend und unbesiegbar,
selbst als die Noppen sich noch so bogen.
Merz: Zwischen Rausch und Realität. In beiden Fällen eine Nummer
zu groß für seine Gegner. Sorgte für optimale Einspielzeit
seiner Mannschaft.
Hoeppener: Zwischen Genie und Wahnsinn. Erst hui, dann pf.... äh... mit
Pech verloren. Mit einigen Schlägen, reif für den 1998
im Vorfeld der Vereinsmeisterschaft eigens angeschafften
Fernseher.
Loazno: Zwischen Hoffen und Bangen. Verteilte vor dem Spiel Sammelbildchen
von sich, um die Fans schon mal milde zu stimmen. Mit Potenzial.
Procher: Zwischen Lozano und Zahn aufgeboten. Za(h)nlos.
Zahn: Zwischen Kreisklasse und Oberliga. Leuchtturm im hinteren Paarkreuz
wegen seines Erfolges. Leuchtturm im Doppel wegen der ziemlich
vergleichbaren Beweglichkeit.
Nummer 6 - Thorsten Procher
Bad Soden, 09. Oktober 2004 - 1. Herren 0:9 gegen Hochheim
Erst 1:9 dann 0:9
Bad Soden trat extrem ersatzgeschwächt gegen Hochheim an. Aus der
ersten Mannschaft spielten nur Frank Feller, Patrick Merz und Javier Lozano.
Stefan Meingast wurde als Verletzter Zweier eingesetzt und im Hinteren Paarkreuz
kamen zwei man aus der 3. Herrenmannschaft zum Einsatz. Die Vorraussetzungen
waren also nicht wirklich optimal. In den Doppeln ging auch alles sehr schnell und
Bad Soden lag mit 0:3 hinten. Frank Feller konnte in einem schönen Spiel
den einzigen verwertbaren Punkt gegen Ted machen. Anschliessend ging alles wieder
sehr schnell. Stefan verletzt 1:4, Patrick und Javier keine Chance 1:5, hinteres
Paarkreuz überfordert 1:7, Frank verloren und Stefan verletzt 1:9. Leider
wurde Franks Leistung nicht wirklich gewürdigt, da unser Kapitän
in seiner Schusselligkeit den MM vergessen hatte und leider die Herren der
3. Mannschaft in der Auftsellung vertauscht hat. Pech.
Nummer 7 - Jürgen Zahn für die Nummer 1 (ich freue mich ja jedesmal)
Bad Soden, 07. Oktober 2004 - 2. Herren 9:4 gegen Ehlhalten
Es geht voran
Die 2. Herrenmannschaft der SG trat mal wieder von Ersatz geplagt gegen einen
hochmotivierten Gegner an. Nach den Doppeln stand es 2:1 für Bad Soden.
Im Vorderen Paarkreuz konnten Alex Klatt und Ralf Elsas Ehlhalten dann nach
grossem Kampf zwei Punkte entführen. Nachdem Hartmut Kondoch noch souverain
sein Spiel nach Hause brachte stand es 5:1 für Bad Soden. Wolfgang Mach
Koichi Suzuki und Alfred Gerlach machten es dann mit ihren Niederlagen noch einmal
spannend. Die Kurstädter führten noch noch mit 5:4. Doch dann kam das
am heutigen abend bravoröse Vordere Paarkreuz und Hartmut Kondoch dran.
Mit kurzen, schnellen Sätzen brachen sie den Willen des Gegners. Wolfgang Mach
machte dem Spiel mit seinem dreisatz Sieg ein Ende und Bad Soden gewann mit 9:5.
In der Hoffnung, das es in den nächsten spielen genauso gut läuft.
Die Verletztenliste wird ab jetzt wieder kleiner, die Auslandsaufenthalte nehmen
ab und am Donnerstag ist Wiedergutmachung gefragt.
Bad Soden, 02. Oktober 2004 - 1. Herren 4:9 gegen Igstadt
Ein Traum wird wahr
Leider reichte es am Samstag abend im idyllischen Igstadt nur zu einem Albtraum, der
darin bestand, das hintere Paarkreuz alleine das Spiel gewinnen zu lassen.
Gleich dem psychoanalytischen Paniktraum, in dem man vergeblich versucht eine Treppe
zu besteigen um eine Tür zu öffnen, wohlwissend, das die Tür zum
rettenden Ufer führt, aber einem die Beine versagen und man keinen Schritt
weiterkommt, stellten sich die ersten vier Mannen der Bad Sodener immer wieder an
die Platte um den Gegner zu besiegen. Aber was man auch tat, wie laut man auch
schrie, wie sehr man sich auch bewegte, der Sieg schien endlos weit weg. Hinter der
Tür warteten die zwei hinteren Mannen, mit den Punkten fest in ihren Händen,
doch sie konnten nicht erreicht werden. Fazit: ohne eins und zwei spiel drei macht
vier und das reicht nicht.
Nummer 5 - Javier Lozano
Bad Soden, 01. Oktober 2004 - 2. Herren 8:8 gegen Flörsheim
Unentschieden nach 2:6
Nach tollem Kampf fand die 2. Herrenmannschaft wieder zurück ins Spiel und
macht aus einem 2:6 Rückstand noch ein 8:8. Nach den Doppeln sah es schon nicht
so gut aus. Mit 1:2 ging man in die ersten Einzel. Dort gewann Hartmut Kondoch und klar
und Roland Münker verlor denkbar knapp im fünften Satz. Anschliessend gab
es klare Niederlagen von Suzuki, Mach und Zirnig zum 6:2 für Flörsheim.
Alfred Gerlach brachte dann die Wende mit seinem Sieg. Im folgten die Siege von
Hartmut Kondoch und Roland Münker zum 5:6. Nach der Niederlage von Wolfgang Mach
zum 5:7 macht die Sodener mit Koichi Suzuki, Alfred Gerlach und
Klaus-Jürgen Zirnig aus dem Rückstand sogar eine 8:7 Führung. Die
Führung konnte im Abschlussdoppel leider nicht verteidigt werden und so trennte man
sich am Ende 8:8
Bad Soden, 13. September 2004 - 1. Herren 9:7 gegen Lorchhausen
Das erste Mal...
tut gar nicht weh! Vor dem Spiel gegen den Mitabstiegsfavoriten Lorchhausen
erinnerten sich die Älteren unter uns an eine Begegnung aus dem letzten
Jahrtausend gegen eben diesen Gegner, die mit der Höchststrafe für die
SG endete. Es sollte diesmal anders kommen. Bad Soden gewann zum ersten Mal in
dieser Saison ein Doppel (Wiedermalzuspätkommer Frank + Patrick), und dann
sogar noch ein zweites durch Alex und Jürgen. Nur Javier und Joachim
blieben im Doppel blass. Nach den nächsten vier Spielen stand es dann sogar
5:2 für Bad Soden dank eines engagierten Patrick, erschöpftem Frank
und einem kontrollierten mittleren Paarkreuz mit Javier und Joachim. Der extra
für das Spiel angereiste ehemalige Sodener Spitzenspieler und
Getränkelieferant M.S. (formerly known as M.B.) war begeistert! In der
Hessenliga hat man nicht soviel Gelegenheit, sich das Bällchen langsam durch
die Luft gleitend anzuschauen. Ein schönes Spiel (und für die
Mannschaftskasse ertragreiches) sah man im hinteren Paarkreuz von Alexander,
allerdings war es leider nicht von Erfolg gekrönt. Jürgens Spiel war
zwar nicht so schön, daför aber mit dem gleichen Ausgang. Nun drohte
die Begegnung zu kippen, da sowohl Frank als auch Patrick sich eine Auszeit am
Tisch nahmen. Ratzfatz stand es 5:6! Allerdings war auf die Mitte mit zwei
klaren Siegen von J&J heute Verlass, so dass die SG wieder knapp führte.
Jürgen kämpfte leider vergeblich gegen die Sicherheit und das genaue
Spiel seines Gegners (vulgo: Fuchs). Aber danach gewann Alexander sein Einzel
dank seiner Routine und katzenhafter Bewegungen. Nun musste das Schlussdoppel
entscheiden - und wer zweifelte schon an der Nervenstärke und den
Fähigkeiten unserer Spitzenspieler? Also ich nicht. Und so kam dann auch
der knappe Sieg (9:7) zustande. Nun geht es zum nächsten Spiel in der
schönen Gewissheit acht Tage lang ungeschlagen zu sein.
Nummer 4 - Joachim Hoeppener
Bad Soden, 09. September 2004 - 1. Herren 3:9 gegen Schierstein
Upps, schon wieder
Bad Soden trat gegen Schierstein in Bestbesetzung an - schon wieder.
Bad Soden war hoch motiviert - schon wieder.
Bad Sodens Spieler waren fast alle pünktlich - schon wieder
Bad Soden bereitetet sich gut auf das Spiel vor - schon wieder
Bad Soden spielte sich sehr gut ein - schon wieder
Bad Soden war kämpferrich gut eingestellt - schon wieder
Bad Soden glaubte an sich - schon wieder
Bad Soden hatte kein Glück - schon wieder
Bad Soden konnte sich nicht durchsetzen - schon wieder
Bad Soden wusste nicht warum - schon wieder
Bad Soden verlor hoch - schon wieder
Bad Soden trank sich seinen Frust von der Seele - schon wieder
Irgendwann wird es unser Tag sein und es wird unser Spiel sein. Irgendwann.
Nummer 5 - Jürgen Zahn (für Patrick Merz - schon wieder)
Bad Soden, 09. September 2004 - 2. Herren 9:2 gegen Neuenhain
Wiedererstärkte 2. Herrenmannschaft
Die 2. Herrenmannschaft tritt in dieser Saison an, um Meister zu werden. Dazu holte man
Hartmut Kondoch als ruhenden Pol wieder in die Mannschaft zurück. Mit Stefan Raabe,
Ralf Elsas, Roland Münker, Wolfgang Mach, Koichi Suzuki und natürlich Hartmut
sollte dies auch zu packen sein. Bis auf Ralf Elsas, der noch in wenig übermüdet
wirkte gelang das allen auch hervorragend gegen Neuenhain. Klarer Sieg im 1. Spiel - was
will man mehr.
Bad Soden, 09. September 2004 - 3. Herren 2:6 gegen Eschborn 5
1. Auftritt der 3. Herrenmannschaft
Die 3. Herrenmannschaft hat ihr Auftaktmatch leider verloren. Schade aber die Jungs
lassen den Kopf jetzt nicht hängen. Es geht voran. Da die 3. Kreisklasse in
4er Mannschaften spielt wurden auch nur zwei Doppel gespielt, die leider beide an
Eschborn gingen. Auch das Vordere Paarkreuz der 3. Herren konnte nicht überzeugen
und so stand es 0:4. Klaus-Jürgen Zirnig besorgte dann den 1. Punkt für Bad Soden
und ein wenig Hoffnung kam auf. Als dann Alfred Gerlach gleich den zweiten Punkt zum 2:5
hinterherscob wurde es besser. Leider ging den Bad Sodenern dann die Puste aus und
Eschborn machte den 6. Punkt.
Bad Soden, 07. September 2004 - 1. Herren 3:9 gegen Oberjosbach
Wieder da und wieder verloren
Es hat sich eigentlich nichts geändert seit dem vorletzten Jahr. Bad Soden
trat zwar mit zwei Neuen (Joachim Hoeppener und Thorsten Procher) in Oberjosbach an
aber vom Ergebnis war es wie immer. Bad Soden mühte sich und versuchte alles aber
Oberjosbach holte die Punkte. Im Doppel gewannen Feller/Merz und holten
so den einzigen Punkt. Beim Doppel Hoeppener/Lozano war nichts zu holen und Zahn/Procher
vermasselten es im füften Satz. Die Einzel sind dann schnell erzählt. Frank
gewann relativ deutlich, Patrick versaute das Spiel noch obwohl er vier Matchbälle hatte,
bei Joachim und Javier war nicht viel zu holen, Thorsten scheiterte nach gutem Spiel
ebenfalls im fünften Satz und Jürgen holte den 3 Punkt für Bad Soden.
Anschliessend konnte Frank seine Linkshänder Schwäche nicht überwinden
und Patrick verlor auch sein zweites Einzel. Pech - wieder mal mit leeren Händen
aus Oberjosbach nach Hause gefahren - dafür aber mit vollem Bauch.
Nummer 6 - Jürgen Zahn (im Auftrag der Nummer 1 - zack wieder Geld in der Kasse)